ERDWÄRME ACKERMANN

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* mehr
     Erdwärme
     Vorteile für den Kunden
     50 Fragen und Antworten zur Erdwärme
     Staatliche Förderung 2008
     Erdwärme mit der Wärmepumpe
     Vorteile Erdwärmepumpe/Nachteile Luftwärmepumpe
     Die Sondenbohrung
     Explosion der Heizkosten
     Heizen im Winter/ Kühlen im Sommer

* Links
     4Future- Energie

* Letztes Feedback






Wie lange reichen die Öl- und Gasreserven?

Die fossilen Brennstoffe sind voraussichtlich in 20 Jahren erschöpft. Bis 2050 werden ca. 88 Prozent des Primärbedarfs auf der Welt durch regenerative Energien gestellt.

Was ist Erdwärme?

Die oberflächennahe Geothermie, oder Erdwärme, ist die im oberen (zugänglichen) Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, soweit sie entzogen und genutzt werden kann, und zählt zu den regenerativen Energien. Sie kann sowohl direkt, etwa zum Heizen und Kühlen über Wärmepumpen, als auch zur Erzeugung von elektrischem Strom oder in der Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden.

Lohnt sich die Erdwärme überhaupt?

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Erdwärme in 98 % aller Regionen in der Bundesrepublik lohnt. Bei der individuellen Planung für Ihr Bauvorhaben spielen Punkte wie Ihr persönliches Heizverhalten, die Dämmung bzw. die Isolierung Ihres Gebäudes, die Anzahl der Personen sowie die geographische Lage eine große Rolle. Pauschal kann man jedoch sagen, dass sich selbst bei optimistischer Betrachtung der Steigungsraten der Preise für fossile nicht regenerative Energien in den kommenden Jahren noch drastischer erhöhen wird, so dass der Einsatz von erneuerbaren und alternativen Energien sich zu einem Muss für jeden Immobilienbesitzer entwickeln wird.

Wie hoch sind die Temperaturen im Erdreich?

Bis ca. 100 m Tiefe herrscht eine Temperatur von ca. + 10 bis 12 Grad Celsius.  Die Temperatur steigt pro 100 Meter weiterer Tiefe um ca. 3 - 4 Grad Celsius.

Warum sollte ich Erdwärme nutzen?

Folgende Gründe kurz zusammengefasst:  Dauerhaft und immer konstant verfügbar, regenerativ, Einsparung von Betriebskosten

Wie funktioniert ein Erdwärmesystem?

Ein Erdwärmesystem nutzt die natürliche Wärme tieferer Erdschichten zur Energiegewinnung. Denn sogar im Winter enthalten Erdreich und Grundwasser genügend Wärme zum Betrieb einer Wärmepumpe. Die Sonden, die dem Erdreich die Wärme entnehmen, reichen bis zu 100 Meter tief. Das Prinzip ist ganz einfach:

1. Ein in der Sonde zirkulierendes Wasser-Glykol-Gemisch wird durch die Erdwärme auf ca. 6 - 7°C erwärmt.

2. Diese gewonnene Wärme wird über einen Wärmetauscher an ein spezielles Kältemittel im Wärmepumpenkreislauf abgegeben.

3. Das Kältemittel hat einen sehr niedrigen Siedepunkt, d.h. es verdampft bereits bei etwa 5°C.

4. Dieses jetzt gasförmige Kältemittel wird in einem Kompressor verdichtet.

5. Das so weiter aufgeheizte Gas gibt seine Wärme über einen zweiten Wärmetauscher an das Heizsystem ab, welches das gesamte Haus mit Wärme versorgt.

6. Das Gas selbst kühlt dabei ab, wird wieder flüssig und gelangt zurück zum Sonden-Wärmetauscher, wo der Kreislauf von Neuem beginnt.




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung